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Sticken mit Seidenbändchen

Die Seidenband-Stickerei ist ganz einfach. Mit ihr wirken bekannte Zierstiche vollkommen anders. Neue Stiche können schnell hinzugelernt werden. Anders als mit dünnen Fäden entstehen durch die Stickerei mit Seidenbändchen dreidimensionale Motive mit tollen Effekten. Besonders beliebt ist diese Stickart für Blumenmotive aber auch beim Crazy Quilting. Probieren Sie es aus. Lassen Sie Rosen und bunte Blüten auf Kissen, Decken oder Handtaschen sprießen. Die besten Ideen entstehen spontan beim Sticken.

Historie

Bändchenstickerei ist eine alte Technik, deren Ursprung bis zum französischen Rokoko in der Zeit um 1750 – 1780 zurück reicht. Bekleidung und Schuhe wurden mit Seidenbändern kunstvoll bestickt. Nur Angehörige aus den Königshäusern, Adelige und Hofdamen, waren privilegiert und konnten es sich auch leisten, solche Kleider zu tragen. Diese wurden von „offiziell genehmigten“ Stickerinnen produziert und dauerten nicht selten Monate bis zur Fertigstellung. Bald gelangte diese Mode nach England und erreichte in der Viktorianischen Epoche ihren Höhepunkt. Nicht nur Kleider und Schuhe, sondern auch Taschen und Gürtel wurden reichlich mit Bändern aus reiner Seide bestickt. Nun hat die Bändchenstickerei eine neue Wiederbelebung erreicht und viele Anhänger gefunden. Es ist eine leicht zu erlernende Technik, da man fast auf jedem Material sticken und viele der schon bekannten Stickstiche anwenden kann.